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15.12.2010 10:00 Alter: 7 yrs
Kategorie: Recht Vermietung gewerblich

Gewerbemietrecht: Kosten für Terrorversicherung sind umlagefähig

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass der Vermieter von Gewerberaum die Kosten für eine Terrorschadensversicherung grundsätzlich auf den Mieter umlegen kann.


Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass der Vermieter von Gewerberaum die Kosten für eine Terrorschadensversicherung grundsätzlich auf den Mieter umlegen kann. Voraussetzung dafür sei, dass die Kosten im Einzelfall dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit genügten, also erforderlich und angemessen sind (Az. XII ZR 129/09). Das berichtete die „Immobilien-Zeitung“. In dem verhandelten Fall waren die Gewerbegebäude von außergewöhnlicher Architektur. Sie beherbergten städtische Ämter und befanden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Statistischen Bundesamt und in der Nähe eines Fußballstadions. Damit sei eine Grundgefährdung des Gebäudes für Schäden durch Terroranschläge gegeben, die den Abschluss einer solchen Versicherung erforderlich mache, befanden die Richter. Auch die konkret abgeschlossene Assekurranz sei vor Wirtschaftlichkeitsgebot nicht zu beanstanden, die Umlage der Kosten daher gerechtfertigt.


Bildquelle: ©Rainer Sturm / pixelio.de