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29.12.2010 10:00 Alter: 7 yrs
Kategorie: Recht Vermietung

Kaution: Finanzielle Sicherheit für den Vermieter

Die Kaution dient dem Vermieter als Sicherheit, wenn der Mieter seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.


Die Kaution dient dem Vermieter als Sicherheit, wenn der Mieter seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Dazu zählt beispielsweise das Ausführen von Schönheitsreparaturen. Diese Sicherheitsleistung muss im Mietvertrag vereinbart werden. Die Kaution darf drei Monatsmieten (ohne Nebenkosten-Vorauszahlung) nicht übersteigen. Der Vermieter ist verpflichtet, diese Summe von seinem Vermögen getrennt auf einem Treuhandkonto bei einer Bank oder Sparkasse anzulegen. Dadurch soll verhindert werden, dass im Falle einer Insolvenz des Vermieters die Kaution wegfallen würde, weil sie in die Konkursmasse einfließen würde. Üblich ist, dass der Vermieter das Konto sowohl auf seinen als auch auf den Namen des Mieters einrichtet, so dass beide nur gemeinsam an das Geld kommen. Der Vermieter ist dazu jedoch nicht verpflichtet und kann das Geld auch auf seinen Namen anlegen. Zahlt der Mieter die Kaution in bar, sollte er sich vom Vermieter die Übergabe quittieren lassen. Der Vermieter legt in der Regel die Kaution als Sparbuch mit 3-monatiger Kündigungsfrist an. Aber auch andere Anlageformen können vereinbart werden. Die Zinsen, die auflaufen, werden jährlich auf die Kaution angerechnet. Die Bankspesen gehen zu Lasten des Mieters. Der Vermieter kann sie bei der Abrechnung nach Ende des Mietverhältnisses abziehen. Grundsätzlich ist der Mieter dazu berechtigt, die Kaution in drei Monatsraten zu begleichen. Es gibt auch die Möglichkeit eine Bürgschaft über die Kautionshöhe abzuschließen. Im Falle der Fälle erhält der Vermieter seine Kaution, der Mieter muss allerdings keine Einzahlung leisten. Seit einigen Jahren bieten dies spezialisierte Firmen an.


Bildquelle: ©Rainer Sturm / pixelio.de