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17.12.2010 10:00 Alter: 7 yrs
Kategorie: Recht Vermietung

Keine Mieterhöhung, wenn der Mieter Wohnwertverbesserungen vornahm

Haben Ein- und Umbauten des Mieters (hier Bad und Sammelheizung) zu einer bedeutsamen Wohnwertverbesserung geführt, darf der Vermieter diese bei einer Mieterhöhung nicht berücksichtigen, wenn der Mieter die Kosten für die Verbesserungen getragen hat.


Haben Ein- und Umbauten des Mieters (hier Bad und Sammelheizung) zu einer bedeutsamen Wohnwertverbesserung geführt, darf der Vermieter diese bei einer Mieterhöhung nicht berücksichtigen, wenn der Mieter die Kosten für die Verbesserungen getragen hat. Wohnwertverbesserungen, die der Mieter vorgenommen und finanziert hat, dürfen bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete nicht berücksichtigt werden, es sei denn, die Parteien haben etwas anderes vereinbart oder der Vermieter hat dem Mieter seine Umbaukosten erstattet. Daran ändert sich auch nichts, wenn die Wohnungsverbesserungen auf einer vertraglichen Verpflichtung beruhen (BGH, Az: VIII ZR 315/09).


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